Bildungsangebote:

Dauer: je nach Bedarf | Preis: 3 Euro pro Kind | Termine sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.


Auf der Suche nach dem Prohliser Schloss

Im Jahr 1888 wurde im alten Dorf Prohlis der Neubau eines Schlosses fertiggestellt. Ein Teil der seit 1866 in Dresden, Lockwitz und Prohlis ansässigen Familie der Freiherren von Kap-herr bewohnte es bis wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Doch was ist von diesem prunkvollen Anwesen, das nach einem Brand 1985 abgerissen wurde, noch unter der Erde?
Es ist anzunehmen, dass einige Trümmerreste in der Umgebung verteilt wurden und die Grundmauern noch intakt sind.
Im Rahmen eines museumspädagogischen Projektes des Palitzsch-Museums sollen die zugeschütteten Strukturen des Schlosses unter fachlicher Anleitung freigelegt werden.
Das Projekt steht Allen offen: Schulklassen können einen Termin im Museum buchen und dabei mehr über die Geschichte des Dorfes Prohlis und seiner Umgebung erfahren. Alles Gegenständliche soll auf seine Bedeutung geprüft und - wenn möglich - geordnet und erhalten werden.

Auch Einzelpersonen oder kleine Gruppen haben die Möglichkeit, während der Öffnungszeiten des Projektes mit Schaufel, Spatel und Pinsel auf die Suche zu gehen.

Das Schlossgelände ist zunächst bis Mitte Oktober freitags von 13 bis 16 Uhr für Interessierte geöffnet. Denkmalpfeger Christian Girbig wird vor Ort sein.

Foto: Brandruine Schloss Prohlis, um 1980, Foto: Wolfgang Viebig

 

Planeten an der Decke des Palitzschmuseums

Geführte Wanderung auf dem Archaeo-Pfad Dresden

Vom Palitzsch-Museum aus geht es das erste Drittel des insgesamt 11 Kilometer langen Wanderweges nach Nickern, wo vor 7000 Jahren dutzende Langhäuser und rätselhafte Kreisgrabenanlagen standen.

An den Stelen entlang des Weges ist Zeit für Fragen, Erläuterungen und viel Staunen.

Dauer: etwa 2 Stunden

Foto: eine Stele des Weges, LfA Sachsen

Mehr Informationen zum Archaeopfad

Download der Karte:

Wanderkarte des Archaeopfades

 

eine Stele des Weges, LfA Sachsen

Unsere Sonne

In der Nacht sehen wir das Licht ferner Sterne. Sie sind aber so weit entfernt, dass nur ihr Licht zu uns gelangt. Unser Stern, die Sonne, ist so nah, dass wir sogar mit unserer Haut ihre Wärme spüren, so wie viele andere Lebewesen und Pflanzen auch. Woher kommen all die Sterne und was geht in ihnen vor. Und heißt es nicht, dass wir Menschen aus Sternenstaub bestehen?

 

Foto: Spektralaufnahme der Sonne, ESA

Spektralaufnahme der Sonne, ESA

Kosmische Vagabunden im Sonnensystem

Die Dimensionen in unserem Sonnensystem sind schwer vorstellbar. So dauert zum Beispiel ein Umlauf des Halleyschen Kometen um die Sonne etwa 76 Jahre. Kometen sind Überreste aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems. In dieser Mitmach-Führung lernen unsere Gäste Kometen besser kennen. Sie erfahren, wie Forscher es schafften, 2014 auf einem Kometen zu landen.

 

Foto: Komet 67P, ESA

Kosmische Vagabunden Foto

Prohlis, Palitzsch und Planeten

Sie erhalten einen Einblick in die 7000jährige Besiedelungsgeschichte des Dresdner Südostens. Kreisgrabenanlagen und weitere Spuren menschlicher Sesshaftigkeit zeugen davon. Weltbekannt wurde das Dorf Prohlis 1758 durch den Bauernastronomen Johann George Palitzsch. Er entdeckte den vom englischen Astronomen Halley vorausberechneten Kometen als Erster. Warum diese Himmelskörper zu den interessantesten Forschungsobjekten der Wissenschaft gehören, erfahren die Besucher im astronomischen Teil der Ausstellung.

 

Foto: Palitzschhof und Umgebung

Foto vom Eingang des Palitzsch Hofes

Leben vor 7000 Jahren

In der Umgebung von Prohlis wurden Spuren gefunden, die zu einer viele tausend Jahre alten jungsteinzeitlichen Kultur gehören. Schon damals war diese Gegend besiedelt. Reste geheimnisvoller Kreisgrabenanlagen, Werkzeuge und Keramik wurden bei Grabungen entdeckt. Als kleine Archäologen, Modellbauer und Restauratoren können unsere Gäste graben und dokumentieren, ein Wohnhaus und eine Kreisgrabenanlage nachbauen, ein Gefäß rekonstruieren oder Stricke herstellen.

 

Foto: Modell einen jungsteinzeitlichen Langhauses

Kinder beim Bauen im Palitzschhof

Die Entdeckungen des Bauern Palitzsch

Der Bauer Johann George Palitzsch entdeckte nicht nur den vom englischen Astronomen Halley vorausberechneten Kometen als Erster wieder. Auch den Süßwasserpolypen wies er in Sachsen als Erster nach. Palitzsch war ein von den Wundern der Natur begeisterter tiefgläubiger Mensch. Unsere Modelle helfen, mehr über die Entdeckung des Kometen zu erfahren. Unsere Mikroskope zeigen den Süßwasserpolypen aus nächster Nähe.

Foto: Gemälde Palitzschs von Anton Graff, SKD

Gemälde von George Palitzsch

Unser Platz unter den Sternen

Warum ist es im Sommer warm und im Winter kalt? Wie entstehen die Jahreszeiten? Welche Planeten gibt es noch in unserem Sonnensystem und was werden wir Menschen vielleicht nie erfahren? Im Palitzsch-Museum suchen wir mit unseren Gästen nach Antworten.

 

Foto: Blick in die Ausstellung, David Brandt

Planeten an der Decke des Palitzschmuseums